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Grünes Licht für das Helmholtz-Institut Münster

Grünes Licht für das Helmholtz-Institut Münster

Das Münsteraner Universitätsinstitut für Batterieforschung „Münster Electrochemical Energy Technology", kurz MEET, wird 2014 Teil der Helmholtz-Gemeinschaft.

Das Helmholtz-Institut Münster ist eine Ko­operation des Forschungszentrums Jülich und den beiden Univer­sitäten in Münster und Aachen. Die Forscher des neuen und damit bundesweit siebten Helmholtz-Instituts wollen elektrochemische Energiespeichersysteme in Batterien als eine wesentliche Voraussetzung für neue Energiestrategien untersuchen. Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt das Vorhaben jährlich mit über 5,5 Millionen Euro. Das Land wird bis 2018 zusätzlich 11 Millionen Euro investieren.

„Diese Entscheidung ist ein Beleg für die Spitzenposition des Energieforschungsstandorts Nordrhein-Westfalen und der Wissenschaftsstadt Münster. Die Batterieforscherinnen und -forscher in Aachen, Jülich und Münster leisten seit mehr als einem Jahrzehnt einen zentralen Beitrag zu Fragen der Energiespeicherung", betonte die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Bislang gibt es drei Helmholtz-Zentren im Land: das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Hauptsitz in Köln und das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen in Bonn. Das neue Helmholtz-Institut in Münster bestätigt nochmals den guten Ruf des Standortes Nordrhein-Westfalen bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Insgesamt existieren im Land aktuell 46 Forschungseinrichtungen mit 17.000 Beschäftigten. Schwerpunkte der Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft (12), der Fraunhofer-Gesellschaft (15), der Leibniz- (10), Helmholtz- (4) sowie der Johannes-Rau-Forschungsinstitute (5) sind die Rhein-Ruhr-Schiene und der Großraum Köln-Aachen.

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