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Lanxess erweitert Leverkusener Tochtergesellschaft

Lanxess erweitert Leverkusener Tochtergesellschaft

Rund 60 Millionen Euro investiert der Kölner Spezialchemie-Konzern Lanxess in seine Tochter Saltigo in Leverkusen. Die größte Einzelinvestition für das Feinchemieunternehmen Saltigo seit seiner Gründung soll dessen Marktposition nachhaltig stärken.

Mit dem finanziellen Einsatz erweitert Lanxess die Kapazitäten zur Produktion von Agrochemikalien, die insbesondere bei der Herstellung von Pflanzenschutzmitteln für die Landwirtschaft Verwendung finden. „Wir verfügen auch in diesem Jahr über eine sehr gut gefüllte Projektpipeline und sehen weiteres Wachstumspotenzial“, erklärt Saltigo-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz. Deshalb baut die Lanxess-Tochter ihre Produktionsanlagen signifikant aus. „Diese Erweiterung wird unsere Flexibilität weiter erhöhen und auch künftig sicherstellen, dass Saltigo im dynamischen Custom Manufacturing-Markt optimal aufgestellt bleibt“, so Schmitz.

Einen Großteil der Summe wird das Feinchemieunternehmen einsetzen, um seine Mehrzweckanlagen mit zusätzlichen Reaktoren zu ergänzen sowie zwei neue Feststoffisolierungs- sowie Trocknungslinien zu errichten. Zusätzlich wird eine noch effizientere Versorgung der Produktion mit Rohstoffen und Lösungsmitteln durch den Bau eines neuen Containerlagers sichergestellt. Die Planung lässt zudem Spielraum für einen weiteren Ausbau dieser Lagerkapazität. Die gesamte Anlage wird mit einem neuen Prozessleitsystem ausgestattet, um höchste qualitative Anforderungen mit maximaler Produktivität zu verbinden.

Der Baubeginn ist für Mitte nächsten Jahres geplant, die Produktion soll Ende 2017 aufgenommen werden.

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